Mandatskosten

Die Kosten für die Bearbeitung einer Rechtsangelegenheit variieren je nach Art und Umfang des Mandats.

A. Kostenübersicht

1. Außergerichtliche anwaltliche Beratung und Geschäftsführung

Beispiele für eine außergerichtliche, anwaltliche Tätigkeit sind:

  • die Erteilung einer Rechtsauskunft
  • die fortlaufende Rechtsberatung
  • die Prüfung und Einschätzung der Erfolgsaussichten einer Klage oder eines sonstigen Rechtsmittels
  • die Gestaltung von Vertragsentwürfen
  • die Übernahme der Geschäftskorrespondenz gegenüber Partnern, Mitstreitern, Mitarbeitern, Auftraggebern, Behörden etc.

Für diese Tätigkeiten fällt mein Anwaltshonorar an, dessen Höhe wir für jeden Einzelfall frei verhandeln. Bei der Eintragung von Marken- und Geschmacksmusterrechten kommen neben meinem Anwaltshonorar weitere Kosten hinzu für:

  • die Recherche
  • das behördliche Eintragungsverfahren

2. Gerichtliche anwaltliche Vertretung

Im Falle einer gerichtlichen, anwaltlichen Vertretung fallen neben den Anwaltskosten auch Gerichts- und ggf. Sachverständigenkosten an.

B. Behördliche und gerichtliche Kosten

Die Höhe der behördlichen und gerichtlichen Kosten lassen sich nur anhand des konkreten Einzelfalles berechnen. Im Laufe eines Mandats werde ich Ihnen die Kosten hierfür rechtzeitig bekannt geben.

C. Anwaltskosten

Der Verlauf eines Rechtsstreites kann nie mit absoluter Sicherheit genau vorhergesagt werden. Die Fallbearbeitung kann ganz flott und rund verlaufen. Es können aber auch unvorhergesehene Dinge eintreten oder neue Schauplätze eröffnet werden, die die Fallbearbeitung viel komplexer werden lassen als es ursprünglich voraussehbar war. Dieses Phänomen tritt häufig bei Zahlungsklagen aus Werkverträgen auf, wenn bspw. größere Programmier- oder Animationsarbeiten beauftragt wurden. In diesen Fällen ist es notwendig, auf die Mehranforderungen flexibel reagieren zu können. Die Frage nach einer angemessenen Vergütung ist deshalb immer auch eine Vertrauensfrage zwischen Anwalt und Mandant. Der Anwalt soll für seine Bemühungen und sein fachliches Wissen einerseits ein entsprechendes Honorar erhalten, während der Mandant andererseits eine Kostentransparenz benötigt. Genau zwischen diesen beiden Polen bewegen sich alle Honorarverhandlungen, deren Ziel es ist, beide Interessen auszugleichen. Für die Bemessung meines Honorars kommen grundsätzlich drei Honorarmodelle in Betracht:

1. Honorierung nach Zeit

In den weitaus meisten Fällen erfolgt meine Honorierung nach Zeitaufwand, wobei mein Stundensatz € 200,00 netto pro Stunde beträgt. Aufgrund meiner Erfahrungen schätze ich den erforderlichen Zeitaufwand überschlägig ein. Sollten Anpassungen erforderlich werden, weise ich Sie rechtzeitig darauf hin. Wir treffen dann eine gesonderte Vereinbarung.

2. Honorierung auf Pauschalbasis

Es gibt Fälle, in denen sich eine Rechtsangelegenheit schon durch einen oder zwei Beratungstermine erledigen lassen oder eine laufende Beratung über viele Monate hinweg zur Begleitung eines Mulitmediaprojektes gewünscht ist. Für diese Fälle eignet sich eine Pauschalvereinbarung.

3. Honorierung nach den gesetzlichen Vergütungssätze der RVG

Das traditionelle Modell hingegen sieht eine Honorierung nach den gesetzlichen Anwaltsgebühren nach Maßgabe des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) vor. Nach dem RVG richten sich die Anwaltsgebühren nach der Höhe des Streitwertes einerseits und der Art der Tätigkeit andererseits.

Welches der oben genannten Modelle zum Zuge kommt, hängt von der Art, dem Umfang aber auch vom Rechercheaufwand und Schwierigkeitsgrad des Einzelfalles ab. Um Ihnen ein konkretes Angebot unterbreiten zu können, benötige ich zunächst einmal alle Ihnen noch aufzugebenden Informationen über den konkret zu bearbeitenden Fall sowie – soweit vorhanden – alle Unterlagen dazu. Nach deren Erhalt und Sichtung unterbreite ich Ihnen ein Angebot. Es liegt dann in Ihrer Hand, ob Sie das Angebot annehmen wollen oder nicht.